ThingLink 360

Mit dem 360-Grad-Foto-Editor in der Premiumversion von ThingLink kannst du dein 360-Panorama-Bild mit anderen Medien kombinieren und daraus eine interaktives Erlebnis entwickeln.

Innovativität: Einstellungsoptionen: Nutzerfreundlichkeit: Design:

Meine Meinung

Ich mochte ThinkLink schon immer, weil es so leicht zu bedienen war und schnell zu wirklich praktischen Ergebnissen kommt. Mit seinen interaktiven 360-Grad-Fotos schafft sich ThingLink ein tolles Alleinstellungsmerkmal. Schade, dass diese Option nur für zahlende Nutzer zur Verfügung steht.

Es gibt Tools, deren Macher wahnsinnig viel wollen und Tausende von verschiedene Features anbieten, von denen man vielleicht gerade mal die Hälfte verwendet und der Rest überflüssig ist. Und dann gibt es Erfinder von Tools, die sich auf eine Sache konzentrieren und versuchen, diese besonders gut zu machen. Dazu zählt das Online-Tool ThingLink. 

Fakten & Daten

Preis

Sprache
Lernzeit
Arbeitszeit
Ausspielart
Tutorial
Support

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Basic: kostenlos (ohne 360°)
Pro: ab $-US 125 mtl.
englisch
15 Minuten
1 Stunde
URL, Embed
Youtube
Help Center


zum Tool

Wie der Name schon vermuten lässt, hat sich ThingLink vor allem auf diesen Service spezialisiert: Das Verlinken verschiedener Medien. Als Basis dient dabei immer ein Foto. Das Tool aus den USA ist schon seit Jahren auf dem Markt, doch seit Kurzem hat das simple, aber gewaltige Tool sein Repertoire um eine interessante Funktion erweitert: In der Premiumversion können nun auch 360-Grad-Bilder hochgeladen und mit Medien bestückt werden. 

Das Unternehmen lässt sich diese Funktion eine ganze Menge kosten: Für 125 US Dollar ist man dabei. Allerdings kann sich diese Investition für Medienunternehmen, die öfter mit 360-Grad-Bildern hantieren, durchaus lohnen. ThingLink kooperiert in den USA vor allem auch mit dem Bildungssektor, da sich diese Funktion vor allem für das Erklären und Entdecken von Dingen eignet. 

 

Anschauungsbeispiel

Erste Hürde: Bild hochladen

In der Premiumfunktion stellt dir ThingLink einen 360-Grad-Editor zur Verfügung. Lade dort dein Panorama-Bild hoch. Wie du das mit dem Smartphone erstellen kannst, haben wir hier schon einmal aufgeschrieben. Achte vor dem Hochladen darauf, dass das Bild die Auflösung von 5376x2688 nicht überschreitet und ein Seitenverhältnis von 2:1 aufweist! Sonst kannst du das Foto in ThingLink nicht bearbeiten. 

Medien hinzufügen

Dein 360-Grad-Bild dient nun als Grundlage. Klicke auf die Stelle deines Bildes, an der du beispielsweise ein Video hinzufügen möchtest. Alle Medien werden mit einem Kreis symbolisiert (Tag). Geht der User mit der Maus über den Kreis, wird er hervorgehoben. Klickt er darauf, öffnet sich die Mediendatei - zum Beispiel ein Video. 

Videos und Bilder fügst du direkt per Upload hinzu. Wenn du ein YouTube-Video einbetten willst, kannst du auch den Embed-Code eintragen und das Video wird angezeigt. Wenn du nicht willst, dass nur ein weißer Kreis als Symbol angezeigt wird, kann du an der Stelle zusätzlich zu einem Video auch eine Bilddatei hochladen, die nun den Kreis ausfüllt. 

Go Social!

ThinkLink fügt am Ende alles zu einem interaktiven Video zusammen. Es stellt dir einen Direktlink zum Video oder auch einen Embed-Code zur Verfügung. Über Facebook, Twitter, Google+ und - Achtung - VKontakte (ein soziales Netzwerk, das von vielen Russen genutzt wird) kannst du den Link teilen. 

Tricks für Pros
ThingLink hat eine kleine, aber feine Funktion eingebaut: Du kannst dein 360-Grad-Bild mit einer Audio-Datei deiner Wahl vollenden - egal ob Musik oder mit Geräuschen. So kannst du mit Straßengeräuschen beispielsweise nicht nur eine gewisse Stimmung erzeugen, sondern auch zu mehr "Authentizität" beitragen.

Tweets und längere Texte kannst du leider noch nicht einbetten. Auch Bildergalerien oder GIFS sind nicht möglich. Doch das ist sicher eine Frage der Zeit: WeltN24 setzt in letzter Zeit vermehrt auf 360-Grad-Bilder und -Videos und kooperiert mit ThingLink, um weiter in Richtung Virtual Reality zu entwickeltn. Man darf also gespannt sein. 

Pro

Jeder einzelne deiner Kollegen wird ThingLink verstehen und verwenden können - die Benutzeroberfläche ist so einfach, dass man praktisch gar nichts falsch machen kann. Du kommst ohne große Umwege zu schnellen und vorzeigbaren Ergebnissen. 

Kontra

Was noch fehlt, die ist Einbettungsmöglichkeit anderer Medien wie Tweets oder auch längerer Texte. Schön wäre auch, man hätte noch einen größeren Gestaltungsspielraum, was die Tags (die weißen Kreise) angeht. Auch die Forderung eines 2:1-Bildverhältnisses nervt etwas, da man Panoramen oft nicht in diesem Format vorliegen hat und somit noch Stücke des Bildes abschneiden oder gar das Bild stauchen muss, was unnatürlich aussieht. Ansonsten gibt es wenig zu meckern!

Fazit & Alternativen

Mit der neuen 360-Grad-Funktion schafft sich ThinkLink ein Alleinstellungsmerkmal, ohne von seiner Grundidee abzukommen. In Zukunft, wenn Virtual Reality noch weiter Fuß fasst und wir auf unsere Facebook-Timelines nur noch in 360-Grad betrachten, dann könnte ThingLink noch wichtiger werden. 

coole Beispiele

Sicher ist: Schon jetzt lohnt sich ein Blick auf ThingLink. Mit kaum einem anderen Tool kann man so schnell überzeugende Inhalte erstellen und dabei die Interaktivität und Usability nicht aus den Augen verlieren. Allerdings: Die Premium-Version von ThingLink schlägt für Einzelpersonen ganz schön zu Buche. Schade!

Ein ähnliches Tool mit einer 360-Grad-Tagging-Funktion haben wir in den Welten des Internets noch nicht entdeckt. Schick' uns einen Link, wenn du besser Bescheid weißt!