Tastemade

Mit der Smartphone-App Tastemade kannst du kleine aber feine Videohäppchen produzieren. Das Ergebnis ist eine Mischung aus Instagram-, Vine- und YouTube-Clip.

Innovativität: Einstellungsoptionen: Nutzerfreundlichkeit: Design:

Meine Meinung

Tastemade ist ein nettes Spielzeug für zwischendurch. Wenn man mit dem Smartphone unterwegs ist, ist das Tool ganz praktisch und überzeugt mit einem frischen Look.

Stehst du auch auf #Foodporn? Dann bist du genau richtig bei uns.

Fakten & Daten

Preis
Sprache
Lernzeit
Arbeitszeit
Ausspielart
Support

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kostenlos
28 Sprachen
5 Minuten
10 Minuten
Video-Files, Links
FAQ


zum Tool

Die Smartphone-App Tastemade richtet sich nämlich eigentlich in erster Linie an alle Foodfetischisten da draußen. Die Idee hinter dem Entwicklerteam aus Kalifornien: Nutzer stellen per Video ihre Lieblingsrezepte- oder Restaurants vor und teilen sie dann mit der Community. Für diesen Zweck hat die Firma die App Tastemade ins Leben gerufen. 

Das Konzept scheint aufzugehen: Die App gibt es bereits in 28 verschiedenen Sprachen. In Deutschland rühmt sich die Firma mit einem eigenen Tastemade-YouTube-Channel. Und die frohe Botschaft vorweg: Die Anwendung gibt es sowohl für Android- als auch für Apple-Fans. Das trifft unseren Geschmack schon einmal ganz gut. 

Anschauungsbeispiel

Halte dich kurz!

Doch auch wenn du nicht auf Bilder von Pilzen in Senf-Mango-Soße stehst – das Konzept der App kannst du auch auf ganz andere Themen anwenden.

Melde dich kostenlos auf der Plattform von Tastemade an (per E-Mail oder mit deinem Facebook-Account), lade die kostenlose App herunter, installiere sie auf deinem Smartphone und starte ein neues Projekt. Du hast dann die Wahl zwischen einem 20 Sekunden langem Video ("Quick Take") oder einem 1-Minüter ("Full Scoop"). In unserem kleinen Test haben wir uns für die längere Variante entschieden. Dir kommt eine Minute kurz vor? Mag sein, aber bedenke: In der Kürze liegt die Würze! Dein Social-Media-affines-Häppchen-gewohnten Publikum wird es dir danken. 

Tastemade erleichtert dir die Videoaufnahme, indem es die einzelnen Sequenzen des gesamten Clips stückelt. Zunächst wählst du deinen Ort und einen Titel für dein Video aus. Daraufhin folgt ein "Intro". Darin hat ein 10-sekündiges Video Platz. Dann kommt "Ambience". Dahinter verbirgt sich eine Sequenz von fünf kurzen 3-Sekunden-Clips (ja, wirklich!). Hier hast du die Möglichkeit, schöne Schnittbilder zu drehen und dein Smartphone einfach auf ein schönes Objekt zu richten, ohne über Schwenks oder dergleichen nachzudenken. 

Stück für Stück

Weiter geht's in Tastemade mit der 15-Sekunden-Sequenz "Highlight", danach folgt wieder eine "Ambience"-Sequenz mit fünf Mini-Clips und schließlich ein "Wrap-Up", für das du zehn Sekunden Zeit hast. Die Reihenfolge der Clips kannst du innerhalb der App nicht verschieben. Doch falls dir ein von dir aufgenommener Clip nicht gefällt, kannst du ihn einfach löschen und erneut aufzeichnen.

Praktisch: Möchtest du eine Sequenz kürzen, tippe darauf und trimme sie mit deinem Finger. Falls du zwischendurch wissen willst, wie dein Projekt aussieht, kannst du jederzeit auf "Preview" klicken. Wenn du zufrieden bist, klicke auf "Publish".

Unendlich viele Möglichkeiten

Und jetzt kommt vielleicht der eigentliche Vorteil von Tastemade zum Vorschein: Du kannst dein Video auf unglaublich vielen sozialen Plattformen teilen: egal ob auf Facebook, über Twitter, Instagram, Vine oder Tumblr oder einfach als Videolink abspeichern - Tastemade has it all. Das ist ungewöhnlich und sehr praktisch, da die meisten Tools sich oft nur auf Facebook, Twitter und YouTube beschränken. Dickes Plus!

Nun aber zum dicken Minus: Während du deine Clips schneidest und vorbereitest, kannst du sie ändern, trimmen oder auch löschen. Doch sobald dein Video veröffentlicht, scheint es keine Möglichkeit zu geben, es im Nachhinein zu bearbeiten. Du kannst das Video nur noch löschen.

Blöd auch: Hast du dich für einen Verbreitungsweg entschieden, kannst du nicht mehr zurückkehren und über die App das Video beispielsweise über Twitter teilen. Da geht mehr!

Pro

Tastemade macht es dir unglaublich einfach, kurze, knackige Videos zu produzieren, ohne dass du dafür große Vorkenntnisse im Videoschnitt brauchst. Vor allem für Video-Häppchen als Social-Media-Content ist Tastemade geeignet. Die Begrenzung der Sequenzen auf wenige Sekunden mag auf den ersten Blick einschränkend wirken, andererseits wirst du dazu gezwungen, dich auf dein Video zu fokussieren. Großer Vorteil von Tastemade: die zahlreichen Verbreitungswege!

Kontra

Du kannst die Reihenfolge deiner Sequenzen nicht ändern, die "Dramaturgie" ist somit von Tastemade vorgegeben. Generell kannst du dich nur in dem eng gestrickten Tastemade-Rahmen bewegen: Experimentierfreude bleibt da schnell auf der Strecke. Was allerdings vor allem nervt, ist die fehlende Möglichkeit, Clips nach Veröffentlichung zu bearbeiten. Schön wäre auch ein eingebettetes Tool für Tonbearbeitung. Das fehlt jedoch völlig. 

Bleiwüsten abonnieren:

Fazit & Alternativen

Trotz der eingeschränkten Einstellungsmöglichkeiten macht es tatsächlich Spaß mit Tastemade zu hantieren. Die App ist sehr nutzerfreundlich, die Bedienung kinderleicht. Und für den geringen Aufwand spuckt die App am Ende ganz nette Clips aus. 

coole Beispiele

Alternativen gibt es viele, allerdings sollte man für gute Videoschnitt-Programme für das Smartphone ein paar Euro aus der Geldbörse nehmen. Video-Nerds lege ich die professionelle Videoschnitt-App iMovie für Apple-Produkte ans Herz. Ebenfalls eine gute Wahl: KineMaster für Android und Apple. Tonbearbeitung ist dort auch inbegriffen. 

Hast du noch weitere Tipps für gute Videobearbeitungs-Apps auf Lager? Dann kontaktiere uns und schick' uns ein Snap. :)