TapeWrite

Auf der Webseite von TapeWrite kannst du Audiodateien unkompliziert hochladen und sie mit Multimedia-Inhalten versehen. So wird Podcasting reif für Social Media!

Innovativität: Einstellungsoptionen: Nutzerfreundlichkeit: Design:

Meine Meinung

TapeWrite ist einfach zu bedienen und man begreift sofort, wie man einzelne Elemente seinem Audiostück hinzufügen kann. So machen Podcasts Spaß!

TapeWrite ist eine Plattform, auf der du deine Audiodateien mit anderen Nutzern teilen kannst.

Fakten & Daten

Preis
Sprache
Lernzeit
Arbeitszeit
Ausspielart
Support

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kostenlos
englisch
10 Minuten
15 Minuten
URL
Erklärung


zum Tool

An einzelnen Stellen kannst du dem Track Multimediainhalte hinzufügen. Die Entwickler von TapeWrite haben vor allem eins im Sinn: Sie wollen auch Audios fit fürs Netz machen. Bisher wabern Podcasts oft ziellos im Internet umher. Schlimmer noch: Bei Social Media gehen Audiofiles oft völlig unter. Neben einem GIF, in dem ein Tyrannosaurus Rex auf einem Trampolin hüpft oder dem neuesten Videoclip von Justin Bieber haben es nüchterne Audiofiles einfach schwer, aufzufallen.

Anschauungsbeispiel

So funktioniert TapeWrite

Die Macher von TapeWrite wollen das ändern und Podcasts aus der Abstellkammer aufs Social-Media-Parkett bringen. Ihr Ansatz: Audiodateien an passenden Stellen mit Bildern, Texten oder Zitaten versehen. So teilt sich das Ganze auch gleich viel leichter auf Facebook.

Melde dich dafür als erstes auf TapeWrite an. Dann lade deine gewünschte Audiodatei hoch. Wichtig: TapeWrite akzeptiert nur .MP3-Dateien! Sobald du dein Stück hochgeladen hast, kannst du einen kurzen Beschreibungstext und einen Titel hinzufügen.

Wie ein Zeitstrahl

Eine Art Zeitstrahl zeigt den Verlauf des Beitrags an. Willst du an einer bestimmten Stelle beispielsweise ein Bild hinzufügen, klickst du auf die Stelle und drückst das Pluszeichen. Darunter öffnet sich ein Feld. Zur Zeit bietet TapeWrite an, Text, Bild oder ein Zitat pro Stelle hinzuzufügen. Videos einfügen kannst du nicht. Die Frage ist auch, ob das überhaupt Sinn macht, denn die Audiodatei läuft weiter und die Dateien sind dazu gedacht, das Audio inhaltlich oder auch bildlich zu unterstützen, aber nicht, um es überflüssig zu machen!

Sound of Cards

Schritt für Schritt kannst du so deinen Audiobeitrag mit einzelnen Elementen bestücken. Diese einzelnen Infotafeln heißen bei TapeWrite “cards”. Das Interessante dabei ist: Bist du fertig, kannst du den gesamten Beitrag über deine sozialen Netzwerke teilen, oder auch auf einzelne “cards” hinweisen.

Tricks für Pros
Sei sparsam mit deinen "cards"! Der Fokus liegt immer noch auf deinem Audiofile. Füge nichts hinzu, was deinen Zuhörer ablenken könnten, sondern nur Elemente, die den Inhalt unterstützen!

Angenommen, du willst deine Freunde auf einen bestimmen O-Ton von Kanzerlin Angela Merkel in einem Beitrag aufmerksam machen, aber ihn nicht dazu zwingen, den ganzen Beitrag zu hören. Klicken deine Freunde auf den Post, werden sie auf die Plattform von TapeWrite geleitet.  Doch TapeWrite spielt dann genau die Stelle mit Merkels O-Ton ab und nicht den Beitrag von Anfang an. Praktisch!

Pro

TapeWrite setzt auf Minimalismus und das ist auch gut so. Die Webseite ist selbsterklärend, die Funktionen machen Sinn. Besonders praktisch ist die Möglichkeit, bei Social Media auf bestimmte Stellen der Audiodateien hinzuweisen. Nutzer können später - ähnlich wie bei Soundcloud - genau diese Stellen auch kommentieren. Auch mobil macht die Webseite viel her, denn die Webseite ist responsiv und passt sich damit Mobiltelefonen an. Dickes Plus!

Kontra

Schöner wäre es noch, man könnte die Funktionen mehr an seine eigene Bedürfnisse anpassen. Bisher gibt es keine Möglichkeit, die Textart, die Schriftgröße oder dergleichen zu ändern. Eine Überlegung wäre auch, zumindests GIF-Dateien mitaufzugreifen. Beim Teilen einzelner “cards” fällt auf, dass immer nur das Titelbild des gesamten Beitrags geteilt wird. Schön wäre es, wenn das jeweilige “card”-Motiv erscheinen würde.

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Fazit & Alternativen

TapeWrite besticht mit seiner simplen Bedienung und schnellem und bildbetontem Ergebnis, das auch mit anderen Social Media Inhalten mithalten kann.

coole Beispiele

Das ist wahrscheinlich auch die größte Stärke von TapeWrite: So macht Audio wieder Spaß! Einziges Manko: Praktisch wäre es, man könnte seine Audiodateien auch direkt auf der Plattform von TapeWrite bearbeiten - eine Art Audiobearbeitungssoftware im Browser sozusagen. Vielleicht wird der Traum ja bald wahr. Als Alternative kommt am ehesten noch die Webseite Cowbird in Frage.

Sie versucht durch bildstarke Audioslideshows, den Nutzer zu binden.