Storytile

Direkt dabei zu sein, ist im Newsgeschäft alles. Doch oft hapert es daran, die Informationen den Usern auch schnell zur Verfügung zu stellen. Das Live-Blogging-Tool Storytile verspricht eine Lösung des Dilemmas.

Innovativität: Einstellungsoptionen: Nutzerfreundlichkeit: Design:

Meine Meinung

Storytile ist schnell und effektiv und zum Live-Bloggen auf jeden Fall eine gute Adresse. Allerdings könnte die Bandbreite der einbettbaren Medien größer sein!

Die Queen ist zu Gast bei Freunden! Eingefleischte Fans würden am liebsten jeden Schritt von Königin Elisabeth II. verfolgen. Reporter werden rausgeschickt, Bilder trudeln in der Redaktion ein.

Fakten & Daten

Preis
Sprache
Lernzeit
Arbeitszeit
Ausspielart
Support

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Beta: kostenlos
deutsch
10Minuten
1-2 Stunden
Embed
Mail


zum Tool

Doch was nun? War früher die Einbettung von Autorenbildern oder Tweets in das CMS der Redaktion oft Nerven aufreibend und zeitintensiv, können mit dem Live-Blogging-Tool Storytile redaktionsinterne Workflows umgangen werden - und Inhalte unter Umständen so schneller veröffentlicht werden.

Anschauungsbeispiel

Kollaboratives Arbeiten einfach gemacht

Storytile wurde von den Fotojournalisten Paul Knecht und Oliver Seidl Ende 2013 ins Leben gerufen. Die Entwickler arbeiten mittlerweile mit einigen Partnern zusammen, wie mit der Abendzeitung München, Fraunhofer Venture, sowie den Kameraherstellern Canon und Nikon. Um Storytile zu nutzen, kannst du auf den Betazugang des Tools zurückgreifen. Schicke eine Mail an das Team und in Kürze erhältst du deine Zugangsdaten per Mail. Nun müsst du dich nur noch auf der Plattform einloggen.

Nehmen wir doch den royalen Besuch der Queen als Beispiel. Für Storytile brauchst du grundsätzlich: einen Redakteur, der im Büro sitzt und alle Infos zu einem Storytile zusammenfügt und gegebenenfalls Informationen ergänzt, und einen Reporter, den du mit einem Smartphone oder einem Tablet ausstattest. Bei einem größeren Event macht es wahrscheinlich Sinn, auch mehrere Reporter in ein Storytile einzubinden.

Das Prinzip ist einfach: Der Fotograf oder Reporter vor Ort verbindet seine Kamera mit dem Smartphone. Storify bietet auf seiner Seite dafür übrigens ein kostenloses Starterpaket an. Wählst du das Starterkit für "Fotografen und Bildagenturen", bekommst du ein USB-Verbindungskit, mit dem du dein Kameramodell an dein Smartphone anschließen kannst. Du kannst natürlich auch direkt mit dem Tablet oder Smartphone fotografieren.

 

Automatische Übertragung

Jedes geschossene – oder vom Fotografen ausgewählte – Bild wird automatisch in das System übertragen. Der Redakteur am Schreibtisch kann dann aus der Flut der Informationen die relevanten Medien aussortieren und so per Drag & Drop sein Storytile füttern. Falls du deinen Reportern vertraust, kannst du ihnen auch per Mausklick gestatten, direkt im Storytile zu posten.

Du kannst die Größe der Elemente innerhalb deines Storityles anpassen, indem du den Kasten um das Element mit der Maus anklickst und an einer Ecke ziehst, um es größer oder kleiner zu machen.

Einfache Einbettung über Embed-Code

Deine Reporter stehen leider an der falschen Stelle und die Queen ist längst an einen anderen Ort verschwunden? Macht nichts, Du kannst auch selbst nach Medien im Netz suchen. Egal ob Bild, YouTube-Video, Tweet oder Text – Du hast die Wahl und musst dich nicht komplett auf die Einreichungen deiner Reporter verlassen bzw. kannst deren Medien sinnvoll ergänzen. Die Reihenfolge der verschiedenen Elemente innerhalb Ihres Storytiles kannst du einfach per Drag & Drop verändern.

Damit deine Nutzer dein Storytile live verfolgen können, betten es auf deiner Webseite ein. Das Tool stellt dir dafür einen Embed-Code oder auch einen iFrame-Code zur Verfügung.

Pro

Toll ist die wirklich sehr einfache Handhabung sowohl in der Desktop-Version als auch per Smartphone. Das Tool ist selbsterklärend, einfach zu bedienen und ist vor allem eins - schnell in der Umsetzung. Außerdem ein Plus für alle Fotografen: Durch das Starterkit mit USB-Kabel für deine Kamera kannst du auch hochauflösende Bilder schnell übertragen.

Kontra

Bisher ist es auf der Desktop-Version nicht möglich, Bilder aus Internetquellen hinzuzufügen. Bisher funktioniert nur der direkte Upload von Bildern. Das ist schade. Außerdem wäre es sinnvoll, noch weitere Medienarten einbetten zu können wie Vines, GIFs oder Instagram-Bilder usw.

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Fazit & Alternativen

coole Beispiele

Storytile punktet zwar mit seiner kinderleichte Handhabung und seine Schnelligkeit, hat allerdings Schwächen in der Einbettung fremder Inhalte. Mehr wäre besser!