Story Spheres

Story Spheres ist eine kostenlose Webapp, die 360-Grad-Bilder mit Audiodateien kombiniert. Der audiovisuelle Rundumblick lässt sich in Webseiten einbetten und mit einer virtuellen Brille, dem Smartphone oder im Browser betrachten. 

Innovativität: Einstellungsoptionen: Nutzerfreundlichkeit: Design:

Meine Meinung

Ich bin rundum glücklich mit Story Spheres! Die Ergebnisse sehen gut aus und der Ton gibt dem 360-Bild Tiefe und Atmosphäre. Zudem ist das Ganze kostenlos und kann in die eigene Webseite eingebettet werden. Daumen hoch!

Seit diesem Jahr erlaubt Facebook auch seinen privaten Nutzern, 360°-Bilder und -Videos hochzuladen. Seit Ende März sind die ersten professionellen Virtual-Reality-Headsets im Handel. 

Fakten & Daten

Preis
Sprache
Lernzeit
Arbeitszeit
Ausspielart
Tutorial
Support

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kostenlos
englisch
1 Stunde
1 Stunde
URL, Embed
Youtube
FAQs


zum Tool

Doch für gute 360°-Videos sind spezielle Kameras erforderlich. Zwar lassen sich überzeugende 360"-Bilder mittlerweile auch mit dem Smartphone produzieren. Doch diese wirken ohne Geräuschkulisse oft steril. Genau da setzt die kostenlose Google-Webanwendung "Story Spheres" an. Sie kombiniert 360°-Bilder mit Audiodateien und kreiert so eine atmosphärische Umgebung für den digitalen Rundumblick. 

Anschauungsbeispiel

Hier geht's rund!

Melde dich bei Story Spheres mit deiner Google-Mail-Adresse an. Bevor du deine erste Story Sphere anlegst, brauchst du jedoch ein 360°-Bild. Das kannst du zum Beispiel mit der Google Cardboard App oder der Google-Street-View-App aufnehmen.  Wichtig dabei ist: Bei Story Spheres muss das 360°-Foto später immer im Seitenverhältnis von 2:1 hochgeladen werden. Die genannten Apps unterstützen dieses Format jedoch schon von Anfang an. 

Hast du das Bild angefertigt, musst du es zusammen mit den Audios, die du in das Bild einbetten möchtest, auf Story Spheres hochladen. Achte darauf, dass deine Audiodateien im MP3-Format vorliegen. Alle hochgeladen Dateien dürfen 15 Megabyte nicht überschreiten. 

Ohren auf

Nach dem Upload kannst du die Audiodateien über einen Achsen-Editor auf dem 360°-Bild platzieren. Die Tonaufnahmen können zudem je Wunsch immer oder erst nach einem Klick des Users abgespielt werden. Ersteres eignet sich gut füür Musik oder Hintergrundgeräusche. Letzteres ist besser O-Töne oder ganze Interviews geeignet. 

Übrigens ist es auch möglich, innerhalb der Story Sphere auf weitere Story Spheres zu verlinken. Im obigen Anschuungsbeispiel gibt es an einer Stelle ein "Pfeil"-Icon, das dich nach einem Klick zu einem anderen Rund-um-Bild schickt. So könntest du beispielsweise ganze Führungen durch historische Gebäude zusammenbasteln oder Meeres-Riffe von diversen Stellen aus betrachten lassen. 

Einmal abtauchen, bitte!

Sobald du fertig bist, kannst du dein 360°-Erlebnis teilen. Das geht über dein Google+-Konto, Twitter oder Facebook. Auch nachdem du dein Werk veröffentlicht hast, kannst du es jederzeit ändern. 

Tricks für Pros
Weniger ist mehr! Auch wenn die vielen Möglichkeiten bei Story Spheres reizvoll sind, gehe lieber sparsam mit Soundelementen um. Ist dein Bild zu überladen, wird dein User eher irritiert und genervt sein, anstatt fasziniert.

Du kannst deinen 360°-Rundumblick auch in deine eigene Webseite einbetten. Deine Nutzer können nun auf drei verschiedenen Wegen dein Bild anschauen: Entweder rufen sie den Link auf und betrachten es in einem Desktop-Webbrowser oder sie öffnen es auf ihrem Smartphone (dann bewegt sich das Bild, sobald sich auch der User um die eigene Achse dreht). Sie können das Bild aber auch mit einer professionellen Virtual-Reality-Brille (oder eine Brille aus einem faltbaren Karton) betrachten.

Pro

Story Spheres ist auch für VR-Newcomer leicht zu bedienen. Durch die Kombination mit Audios wird das Bild zu einem kleinen Multimedia-Spezial. Außerdem lässt sich das Rundumpaket im Webbrowser, auf dem Smartphone und einer virtuellen Brille betrachten und passt sich so an die Möglichkeiten und Ausstattung des Nutzers an. Vielversprechend ist auch die Funktion, innerhalb eines Bildes auf ein weiteres 360°-Foto zu verlinken. 

Kontra

Doch Moment - einmal die rosarote VR-Brille wieder absetzen und in die Realität zurückkehren, bitte! Wer mit Story Spheres arbeitet, sollte etwas Geduld mitbringen. Vor allem das Erstellen eines 360°-Bildes mit dem Smartphone im Vorfeld erfordert ein wenig Übung. Auch die Auswahl und Platzierung der Audiodateien sollte gut überlegt sein, um das Ergebnis nicht zu überfrachten. Sonst ist der Nutzer schnell überfordert. 

Fazit & Alternativen

Der Aufwand, eine Story Sphere zu erstellen, ist gering. Es ist keine teure Spezialkamera nötig, auch das aufwendige Aneinanderschneiden der Einzelbilder zu einem 360°-Bild (sogenanntes Stiching) entfällt – das erledigt das Smartphone von selbst.

coole Beispiele

Durch das Enbetten von Geräuschen, Musik oder Sprache erhält das 360°-Bild eine neue Dimension und gewinnt an Tiefe. Mittlerweile haben wir einige Programme getestet, die mit 360°-Material arbeiten. Gute Erfahrungen haben wir mit der Webapp Thinglink360 gemacht. Allerdings müsstest du für die 360°-Option ins Portmonee greifen. Dafür bietet das Programm aber auch die Möglichkeit, Videos in die 360°-Fotos einzubetten.

Interessant werden könnte zudem die Browserapp GuriVR. Allerdings befindet sie sich noch im Anfangsstadium und ist für den professionellen Bereich noch nicht geeignet. Von der auf dem SXSW-Festival in Texas gehypten Smartphone-App Splash können wir eigentlich nur abraten. Ziemlich begeistert waren wir hingegen von der Smartphone-App Fyuse, mit der sich auch interaktive 360-Grad-Bilder produzieren lassen.