Pablo

Pablo ist ein kostenloses Webtool für Social-Media-Addicts. Mit wenigen Klicks lassen sich damit "snackable" und "shareable"  Grafiken für Facebook, Twitter und Co. gestalten. 

Innovativität: Einstellungsoptionen: Nutzerfreundlichkeit: Design:

Meine Meinung

Pablo ist eine dieser kleiner Perlen, über die man selten im Netz stolpert. So einfach, so schön das Ergebnis und das Ganze auch noch kostenlos. Auch ein Logo lässt sich einfügen. Ein extrem hilfreiches Tool für alle Social-Media-Redakteure.

Als ich zum ersten Mal von dem Social-Media-Tool Pablo gehört habe, musste ich zwangläufig an den kolumbianischen Drogendealer Pablo Escobar denken (übrigens absolut empfehlenswert ist die Netflix-Serie "Narcos" über sein Leben, nur so am Rande). 

Fakten & Daten

Preis
Sprache
Lernzeit
Arbeitszeit
Ausspielart
Tutorial

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kostenlos
englisch
1 Minute
5 Minuten
Upload, PNG
Youtube


zum Tool

Pablo hat damit absolut gar nichts zu tun, aber ist mindestens genauso genial wie sein Namensvetter. Pablo ist eine Auskoppelung des Social-Media-Management-Tools Buffer. Mit Buffer lassen sich Beiträge für Facebook, Twitter und Co. planen. Mit dem kostenlosen Buffer-Tool Pablo kannst du nun auch die passenden Grafiken dazu basteln. 

Anschauungsbeispiel

Nutze die Vorlagen

Übrigens richtig cool: Du muss dich bei Pablo noch nicht einmal anmelden, sondern du kannst sofort loslegen! Im Prinzip besteht Pablo aus einem großen Editor direkt auf der Seite. Wähle aus sechs verschiedenen Vorlagen die für dich passende aus. Sie unterscheiden sich vor allem im Format des Bildes. 

Per Klick wählst du links ein passendes Bild aus. Dafür stehen dir zahlreiche kostenlose Bilder zur Verfügung. Ein Direktupload mit eigenen Bildern funktioniert ebenso. Pablo stellt dir ähnlich wie Instagram verschiedene Farbfilter zur Verfügung, um dein Bild aufzupeppen. Passe dann deine Grafik mit dem Texttool an. 

Logo!

Eine sehr kleine, aber doch sehr feine und wichtige Funktion ist die Möglichkeit, auch eigene Logos mit einzubinden. Während die Entwickler anderer Tools schnell nach einer gewissen Nutzung entweder Geld verlangen oder ihr Wasserzeichen draufpacken, schreitet hier Pablo mit gutem Beispiel voran. 

Und dann geht's auch schon ans Teilen! Also Social-Media-Guru lassen sich deine Grafiken über Facebook, Twitter, Instagram oder gar Pinterest teilen. Falls du Buffer nutzen solltest, steht logischerweise auch die Verbreitung über Buffer zur Verfügung. Praktischerweise lässt sich dein Bild auch als .PNG-Datei herunterladen. 

Pro

Pablo ist toll. Es ist schnell, übersichtlich und bietet genug Funktionen, um den Social-Media-Redakteur zufriedenzustellen. Praktisch ist auch die Auswahl der vielen kostenlosen Bilder und die Möglichkeit, ein eigenes Logo einbinden zu können (worauf viele Medienunternehmen Wert legen). Und das alles auch noch kostenlos. Alles in allem: Top!

Kontra

Na gut, ein paar mehr Schrifttypen und Schriftgrößen wären vielleicht noch wünschenswert. Und Kritik auf ganz hohem Niveau: Als Download wird grundsätzlich nur eine Grafikdatei mit der Endung .PNG zur Verfügung gestellt. Besser wäre .JPEG, da die Dateien bei gleicher Qualität oft kleiner sind. 

Fazit & Alternativen

Wer mal als Social-Media-Redakteur gearbeitet hat, weiß, dass einem oft die Zeit fehlt, sich in komplizierte Social-Media-Tools reinzudenken. Insbesondere wenn man ohnehin schon an zwei Bildschirmen mit 20 offenen Tabs arbeitet. Ein so simples, aber effektives Tool wie Pablo kommt da wie gerufen. 

Ein Tool mit den gleichen Funktionen ist Canva, das auch sehr empfehlenswert ist. Allerdings drückt Canva nach einer gewissen Anzahl kostenlos erstellter Grafiken ein Wasserzeichen auf die Grafik. Der Punkt geht in dem Fall an Pablo, da hier keine Begrenzung der Bilder vorliegt. 

Andere Grafik-Tools für Social Media haben wir noch nicht getestet. Wir sind aber mit den zwei vorgestellten bisher auch ganz zufrieden. 😉