Canva

Mit dem Webtool Canva kannst du in Sekundenschnelle Fotos und Grafiken speziell für deine Social-Media-Kanäle aufhübschen. Ein alltagstaugliches Werkzeug für den Social-Media-Redakteur im Stress. 

Innovativität: Einstellungsoptionen: Nutzerfreundlichkeit: Design:

Meine Meinung

Canva gefällt mir mit seiner schnellen und einfachen Handhabung. Außerdem stellt das Tool auch zahlreiche Bilder zur kostenfreien Verfügung. Ein dickes Plus!

Menschliche Gehirne lieben Bilder. Sie werden 60.000 Mal schneller verarbeitet als Text. Daher ist Social Media ohne die Verwendung von Bildern undenkbar geworden. Doch wie gestalte ich Bilder für meine Kanäle wie Facebook, Twitter oder Instagram, ohne gleich mit dem teuren Bildbearbeitungsprogramm Photoshop aufwarten zu müssen?

Fakten & Daten

Preis

Sprache
Lernzeit
Arbeitszeit
Ausspielart
Support

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Basic: kostenlos
Pro: Bilder ab 1 US-$
english
5 Minuten
5 Minuten
URL, Tweet, Facebook-Post
Support Center


zum Tool

Ganz einfach: Du meldest dich kostenlos auf der Homepage Canva an. Das geht entweder mit deinem Facebook-Account oder auch mit deinem Google-Account. Nachdem du deine Anmeldung per Mail bestätigt hast, bietet dir Canva eine Reihe von Möglichkeiten bzw. Formatgrößen an: Du hast die Wahl zwischen einem Twitter-Post (1024px × 512px), einem generellen Social-Media-Post (800px × 800px), einer Grafik für Pinterest (735px × 1102px), für Instagram (640px × 640px), für Facebook (940px × 788px), für eine Facebook-App (810px × 450px) und einer Tumblr-Grafik (neues Feature). Praktisch dabei: Die Formatgrößen sind genau für die jeweiligen Social-Media-Kanäle angepasst. Sehr praktisch! Falls du aber von den Formatgrößen abweichen willst: Auch kein Problem, klicke dazu einfach auf "Use costum dimensions" und füge deine eigenen Pixelangaben ein.  

 

Anschauungsbeispiele

Arbeite mit den Templates

Hast du dich für eine Variante entschieden, geht's weiter auf "Layout", falls du mit einer Vorlage arbeiten willst. Das ist für den Anfang sehr praktisch, da du schon sehen kannst, wie dein Werk am Ende aussehen wird und du nur die Texte und Bilder entsprechend mit deinen eigenen austauschen musst. Die einzelnen Elemente des Templates kannst du per Mausklick verschieben und verändern. Willst du beispielsweise für dein Posting ein eigenes Foto verwenden, kannst du es links im Menü über den "Upload" hinzufügen. Aber Achtung: Canva bietet auch zahlreiche kostenlose Bilder zur freien Verfügung an! Einfach mal die Datenbank durchstöbern! 

Hast du alles deinen Wünschen entsprechend angepasst, kannst du das Bild über Facebook und Twitter teilen oder auch den Link an deine E-Mail-Adresse schicken. Nachteil dabei: Es wird nicht direkt dein Bild hochgeladen, sondern ein Link mit dem Bild auf einer URL von Canva.  Das sieht nicht allzu schick aus. Deshalb schlagen wir dir lieber Plan B vor.  Doch noch ein Hinweis: Hast du dich vertippt und willst etwas an deinem Bild ändern? Geh im Menü oben links zurück auf das Canva-Logo, dort sind all deine Projekte aufgelistet. Per Mausklick kommst du wieder in den Bearbeitungsmodus. 

Plan B: Download und direkter Upload

Unser Tipp an dieser Stelle: Wenn du fertig bist, klicke rechts oben im Menü auf "Download" und Canva erlaubt es dir, deine Grafik als JPG-Datei fürs Web, eine höchauflösende PNG-Datei oder auch als PDF-Datei herunterzuladen. Diese Option solltest du aus zwei Gründen nutzen: 1. kannst du so den Umweg über die Canvas-Plattform umgehen und 2. werden in den sozialen Netzwerken direkte Uploads von Bildern und Videos grundsätzlich besser von Facebook und Google gerankt. 

Die Chance, dass dein Bild auch von deinen Usern im Stream wahrgenommen wird, hängt unter anderem auch von diesem Faktor ab. Also: Nichts geht am direkten Download und danach folgendem Upload vorbei. 

Pro

Canva ist kinderleicht zu bedienen, bietet zahlreiche Schriftarten und Layout-Optionen und lässt kaum einen Wunsch eines Social-Media-Redakteurs offen. Außerdem kannst du auf eine relativ große Datenbank an gar nicht so schlechten Gratisbildern zugreifen. Nur bei bestimmten Bildern musst du in die Tasche greifen, das würde dich dann 1 US-Dollar pro Bild kosten. Aber am besten lädst du ohnehin deine eigenen Bilder hoch, sofern du sie rechtefrei verwenden darfst. 

Kontra

Lass mich kurz überlegen... Mich stört tatsächlich fast nichts! Das Tool hält, was es verspricht. Durch die zahlreichen Layoutmöglichkeiten hat man auch nicht so schnell das Gefühl, dass das Layout irgendwann abstumpft und langweilig wird. Einziges Manko ist, dass kein reiner und direkter Upload möglich ist, sondern das Bild zunächst auf Canvas selbst gespeichert wird. Doch das Problem macht Canva wieder mit seiner Download-Funktion wett. Tolles Tool, ohne Scheiß. 

Bleiwüsten abonnieren:

Fazit & Alternativen

Für Social-Media-Redakteure, die um die Macht der Bilder wissen, ist das Tool ein Segen. Natürlich gibt es weitere Online-Bildbearbeitungstools, die ähnliche Funktionen haben, darunter zum Beispiel die kostenlosen Programme Picmonkey oder Photogramio. Allerdings ist die Arbeit schneller und einfacher mit Canva zu erledigen, da es konkret auf die Anforderungen und Spezifika von Social-Media-Kanäle ausgerichtet ist. 

coole Beispiele

Ein vergleichbares Tool, dass das gleiche kann wie Canva, ist uns bisher noch nicht untergekommen. Falls ihr eines kennt, das noch besser ist und auch nichts kostet, schreit laut "Bleiwüsten". 

Noch ein nettes Gimmick: Auch wenn Canva Social Media in den Vordergrund rückt: Es ist auch möglich, Poster, Präsentationen, ein Wallpaper für den Desktop oder gar seinen Lebenslauf mit Canva zu gestalten.